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Beobachtungsabende nur noch im März |
08.03.2009 |
Saturn auf der Kante |
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LAUPHEIM (tf) – Im März steht Saturn im Mittelpunkt der öffentlichen Beobachtungsabende in der Laupheimer Sternwarte. Der Ringplanet ist nun in optimaler Beobachtungsposition und bietet einen seltenen Anblick. „Das ist nicht oft zu sehen“, sagt Henri Ullrich von der Laupheimer Sternwarte. Nur etwa alle 15 Jahre schauen wir auf die Kante des berühmten Saturn-Ringsystems. Dass die Ringe in dieser Stellung in spektakulärer Weise optisch zu verschwinden scheinen, liegt in der Struktur des planetaren Schmuckwerks. „Dieses hat zwar mit einem äußersten Durchmesser von 960.000 Kilometern gigantische Ausmaße, ist jedoch weniger als 100 Meter dick“, schildert Ullrich Details aus dem All. Etwas aus der Reihe tanzen nur die äußersten Staubringe, die eher diffuse und auch in der Dicke ausgedehntere Staubwolken zu sein scheinen. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt den Sternwartenbesuchern: Noch ist uns das Ringsystem um wenige Grad zugeneigt. Leider wird Saturn im September, zur Zeit der mathematisch exakten Kantenstellung, für uns nicht mehr zu sehen sein. INFO: Die öffentlichen Beobachtungsabende der Laupheimer Sternwarte sind bei klarem Himmel mittwochs und freitags ab 20 Uhr. Die Sternwarte befindet sich beim Planetarium in der Milchstraße 1 (ehemals Parkweg 44). |
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Thomas Freidank (tf) |
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Thomas Freidank (Pressesprecher) presse@planetarium- laupheim.de |
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Download jpg-Datei: 1100x1572px (327kB) Im März in der Laupheimer Sternwarte optimal zu sehen: der Ringplanet Saturn. Fotomontage: Thomas Freidank, Volkssternwarte Laupheim |