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Besucherrekord 2007:

28.12.2007

Über 50.000 Besucher im Planetarium

LAUPHEIM (tf) – Das Laupheimer Planetarium erreichte 2007 mit über 50.000 Besuchern das bei weitem höchste Jahresergebnis seit seiner Eröffnung 1990. Ausschlaggebend war das deutschlandweit einmalige Programm „Mars in 3D“. Das Planetarium sieht darin einen Wegweiser in die Zukunft.


Im Planetarium strahlen zum Jahresende nicht nur die Sterne, sondern auch die Mienen der  Verantwortlichen. Am 28. Dezember konnten sie als 50.000ste Besucherin Lore Bussey aus Geislingen an der Steige begrüßen. Damit hat das Sternentheater seinen bisherigen Besucherrekord von 45.292 im „Sonnenfinsternisjahr“ 1999 bei weitem übertroffen. „Üblicherweise kommen rund 40.000 Gäste jährlich ins Planetarium“, erläuterte Vorstandsmitglied Robert Clausen anlässlich der Besucherehrung. Bei diesen Zahlen müsse man bedenken, dass das Planetarium in Laupheim nur 60 Sitzplätze habe und auf ehrenamtlicher Basis betrieben werde, betonte Clausen.
Ausschlaggebend für den nun sprunghaften Anstieg der Besucherzahlen sei das Programm „Mars in 3D“ gewesen, das von Januar bis August lief, erläuterte Clausen. Darin sei deutschlandweit erstmals farbgetreue Stereoprojektion in einem Planetarium zu erleben gewesen. „Damit haben wir Pionierarbeit geleistet und das haben die Besucher honoriert“, freute sich Clausen. Zum Erfolg des ersten Halbjahres sei hinzu gekommen, dass das Planetarium ab September mit dem Klimawandel ein äußerst brisantes und aktuelles Thema aufgegriffen habe, ergänzte das Vorstandsmitglied.
Im Ergebnis des auslaufenden Jahres sehen die Verantwortlichen des Planetariums ein eindeutiges Signal für die künftige Entwicklung des Sternentheaters. „Wenn man unseren Kosmos auf neue Weise erlebbar macht, kann man auch neue Besuchergruppen begeistern“, schlussfolgerte Clausen und zeigte sich sicher, damit auch gegenüber immer neuen Medienangeboten konkurrenzfähig zu bleiben. Allerdings hilft den Laupheimer Planetariern die nun erarbeitete 3D-Technik dabei nur einen kleinen Schritt weiter, denn „dafür gibt es nur bei wenigen Themen das nötige Stereo-Bildmaterial“, so Clausen. Der aktuelle Umbruch in der Planetariumslandschaft ist hingegen der Umstieg auf die digitale Ganzkuppelprojektion, die völlig neue Darstellungsmöglichkeiten eröffnet. Bei den großen Planetarien ist diese Technik bereits Standard geworden. „Da dürfen wir uns nicht zu weit abhängen lassen“, warnte Clausen. Außerdem komme die vorhandene technische Ausrüstung in die Jahre. „Die Instandhaltung wird zwar nicht unmöglich, aber immer aufwändiger und die Ausfallsicherheit nimmt ab“, erläuterte Clausen. Dies sei für eine öffentliche Einrichtung bedenklich. Die Finanzierung der Modernisierung ist indes völlig offen. Klar ist bei einer Summe von ein bis zwei Millionen Euro nur: „Das können wir allein aus eigenen Mitteln nicht mehr schaffen“, sagt Clausen.


INFO:

Nähere Informationen zum Planetarium und zum aktuellen Weihnachtsprogramm im Internet unter „www.planetarium-laupheim.de“.


Thomas Freidank (tf)

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Thomas Freidank
(Pressesprecher)

presse@planetarium- laupheim.de


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Unter einem „guten Stern“ standen die Besucherzahlen im Jahr 2007 beim Laupheimer Planetarium. Fotomontage: Thomas Freidank, Planetarium Laupheim
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Unter einem „guten Stern“ standen die Besucherzahlen im Jahr 2007 beim Laupheimer Planetarium. Fotomontage: Thomas Freidank, Planetarium Laupheim


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Unter einem „guten Stern“ standen die Besucherzahlen im Jahr 2007 beim Laupheimer Planetarium. Fotomontage: Thomas Freidank, Planetarium Laupheim


Darf als „50.000ste“ Besucherin nun ein Jahr lang kostenlos ins Planetarium kommen: Lore Bussey mit ihrer Familie. Die Gäste aus Geislingen wurden begrüßt von Werner Kiesle und Robert Clausen (ganz rechts) vom Planetarium sowie Brigitte Angele (2. v. r.), erste stellvertretende Bürgermeisterin, als Vertreterin der Stadt Laupheim. Foto: Thomas Freidank, Planetarium Laupheim
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Darf als „50.000ste“ Besucherin nun ein Jahr lang kostenlos ins Planetarium kommen: Lore Bussey mit ihrer Familie. Die Gäste aus Geislingen wurden begrüßt von Werner Kiesle und Robert Clausen (ganz rechts) vom Planetarium sowie Brigitte Angele (2. v. r.), erste stellvertretende Bürgermeisterin, als Vertreterin der Stadt Laupheim. Foto: Thomas Freidank, Planetarium Laupheim