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Programmfeuerwerk des Planetariums:

24.02.2005

Der Schwerkraft auf der Spur

LAUPHEIM (tf) –  „Warum fällt der Mond nicht auf die Erde?“ Die Antwort auf diese  Frage suchten Generationen von Denkern. Ab Mittwoch, 2. März, kann man im Laupheimer Planetarium dieser Frage im Programm „Raum in Zeit“ nachgehen. Die Show läuft im Rahmen des "Programmfeuerwerks", das zum 15-jährigen Jubiläum des Sternentheaters eine Auswahl der besten Produktionen für jeweils sechs Wochen präsentiert.


„Für unser heutiges Weltbild haben sich über Jahrhunderte hinweg viele Forscher ihre Köpfe zerbrochen“, sagt Werner Kiesle vom Laupheimer Planetarium. Als Regisseur hat er dafür gesorgt, dass die „Sternenshow“ diese Entwicklung anschaulich und unterhaltsam aufzeigt.
Ein Hauptthema ist dabei die Schwerkraft. Die Beobachtung, dass alle Dinge von selbst zu Boden fallen, ist den Erdbewohnern seit Urzeiten offensichtlich. Diese Bewegung exakt berechnen zu können, ist jedoch eine anspruchsvolle Sache. Auch der durch Experimente und Beobachtungen berühmte Astronom Galileo Galilei beschäftigte sich mit der Schwerkraft, ohne sie jedoch berechnen zu können. Galilei vertrat zu Beginn des 17. Jahrhunderts zwar vehement das Weltbild des Kopernikus, der die Sonne in der Mitte des Planetensystems sah, er konnte jedoch auch nicht erklären, wieso der Mond nicht auf die Erde fällt.
Erst Isaac Newton veröffentlichte 1687 eine universelle mathematische Beschreibung der Schwerkraft. Nun konnten die Bewegungen der Himmelskörper exakt berechnet werden. Edmond Halley sagte auf dieser Grundlage 1705 erstmals die Wiederkehr des nach ihm benannten Kometen korrekt voraus. Newtons Theorie ermöglichte auch die Entdeckung des Planeten Neptun an einer zuvor genau berechneten Stelle.
Albert Einstein setzte den brillanten, aber nur vorläufigen Schlussstrich unter die Entwicklungsgeschichte unseres Modells der Schwerkraft. Die vergängliche Zeit und der ausgedehnte Raum sind im modernen Weltbild untrennbar miteinander verbunden.
Im Planetariumsprogramm werden einige der präzisen Vorhersagen aus Einsteins Theorie untersucht. Neben erstaunlichen Bestätigungen bleibt auch die Erkenntnis: Noch viele Fragen sind ohne Antwort. Und der Mond? „Weshalb der Mond nicht auf die Erde fällt, das wissen wir inzwischen und das erklären wir auch im Planetarium“, versichert Werner Kiesle.


INFO:

Die Sternenshow „Raum in Zeit“ ist vom 2. März bis 10. April zu sehen. Vorführungen sind mittwochs und freitags um 19 und 20.15 Uhr, samstags um 20.15 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen um 14.30 und 16 Uhr. Karten können unter der Nummer 07392/91059 telefonisch vorbestellt werden. Nähere Informationen lassen sich im Internet unter „www.planetarium-laupheim.de“ abrufen.


Thomas Freidank (tf)

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Thomas Freidank
(Pressesprecher)

presse@planetarium- laupheim.de


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Für unser heutiges Weltbild haben sich über Jahrhunderte hinweg viele Forscher ihre Köpfe zerbrochen. Dies zeigt das Laupheimer Planetarium auf allgemeinverständliche Weise in seinem neuen Programm. Fotomontage: Markus Fulde, Planetarium Laupheim
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Für unser heutiges Weltbild haben sich über Jahrhunderte hinweg viele Forscher ihre Köpfe zerbrochen. Dies zeigt das Laupheimer Planetarium auf allgemeinverständliche Weise in seinem neuen Programm. Fotomontage: Markus Fulde, Planetarium Laupheim


Die moderne Raumfahrt ist ohne ein exaktes mathematisches Konzept der Schwerkraft nicht möglich. Die Entwicklung dorthin veranschaulicht das neue Laupheimer Planetariumsprogramm. Fotomontage: Andreas Payer, Planetarium Laupheim
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Die moderne Raumfahrt ist ohne ein exaktes mathematisches Konzept der Schwerkraft nicht möglich. Die Entwicklung dorthin veranschaulicht das neue Laupheimer Planetariumsprogramm. Fotomontage: Andreas Payer, Planetarium Laupheim