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Vorträge zum 30-jährigen Jubiläum

09.12.2004

Wissenschaft aus erster Hand

LAUPHEIM (tf) – Ein hochklassiges Vortragsprogramm mit international bekannten Referenten bietet die Volkssternwarte Laupheim im Jahr 2005. Der Vorverkauf dafür hat nun begonnen. Start ist im Februar mit der Präsentation von „Humboldts Universum“ durch Oliver Lubrich, im April diskutiert Chandra Wickramasinghe die Frage „Kommt das Leben aus dem All?“ und im Mai zeigt Gerhard Neukum atemberaubende „Bilder vom Roten Planeten“.


Ziel der außergewöhnlichen Vortragsreihe ist es, Wissenschaft allgemeinverständlich, dabei aber „aus erster Hand“ zu präsentieren. Die renommierten Referenten werden im repräsentativen Laupheimer Kulturhaus auftreten, das bis zu 700 Besuchern Platz bietet. Anlass ist ein Jubiläum: 2005 feiern die Laupheimer Astronomen das 30-jährige Bestehen ihrer Sternwarte und den 15-jährigen Betrieb des Planetariums.
Start ist am 24. Februar mit einem Blick in die Vergangenheit, der nichts an Faszination verloren hat: Alexander von Humboldt war ein Universalgelehrter, dessen abenteuerliche Expeditionen heute noch Menschen aus aller Welt begeistern. Oliver Lubrich, Mitherausgeber der neuen Humboldt-Edition, nimmt die Besucher mit auf die packende Amerikareise des Naturforschers und stellt dessen faszinierende Einsichten über den Kosmos vor.
Wie das Leben auf die Erde kam ist bis heute nicht abschließend geklärt. Eine Möglichkeit: „Das Leben stammt aus dem All!“ Das sagen zumindest die Anhänger der „Panspermie-These“. Deren bekanntester Vertreter, Chandra Wickramasinghe von der Universität Cardiff, kommt am 7. April nach Laupheim. Er zeigt neueste Forschungsergebnisse, die erstaunliche Hinweise darauf enthalten, dass das Leben auf der Erde direkt mit dem Weltall verknüpft ist.
Seit Anfang 2004 begeistern die Bilder der europäischen Sonde "Mars Express" Wissenschaft und Öffentlichkeit. "Vater" der bahnbrechenden hochauflösenden Stereokamera, die diese Ansichten ermöglicht, ist Gerhard Neukum von der Freien Universität Berlin, der auch die Auswertung der Bilder leitet. Er präsentiert am 4. Mai atemberaubende Ansichten des Roten Planeten und berichtet aus erster Hand von einem beispiellosen deutschen „High-Tech-Projekt“.

 

INFO: Die Vorträge beginnen an den angegebenen Terminen jeweils um 20 Uhr im Kulturhaus Schloss Laupheim. Karten kosten im Vorverkauf zwischen 7 und 9 Euro; für alle drei Termine zusammen gilt ein vergünstigter Komplettpreis von 20 Euro. Karten können über die Internetseite des Planetariums Laupheim unter „www.planetarium-laupheim.de“ oder telefonisch unter 07392/91059 vorbestellt werden. Vorverkauf außerdem im Planetarium und im Kulturhaus.

 


Überblick:
Kulturhaus Schloss Großlaupheim, Beginn: 20 Uhr

 

24. Februar, Oliver Lubrich: „Humboldts Universum“
Vorverkauf: 7 Euro, Abendkasse: 9 Euro

 

7. April, Chandra Wickramasinghe: „Kommt das Leben aus dem All?“ Vorverkauf: 9 Euro, Abendkasse: 12 Euro

 

4. Mai Gerhard Neukum: „Bilder vom Roten Planeten“
Vorverkauf: 7 Euro, Abendkasse: 9 Euro

 

Vorverkauf über „www.planetarium-laupheim.de“ oder 07392/91059 sowie im Planetarium und im Kulturhaus. Ein Kartenpaket zu allen drei Vorträgen gibt es im Vorverkauf für 20 Euro.



Thomas Freidank (tf)

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Pressekontakt
Thomas Freidank
(Pressesprecher)

presse@planetarium- laupheim.de


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Alexander von Humboldts Expeditionen begeistern bis heute. Foto: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
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Alexander von Humboldts Expeditionen begeistern bis heute. Foto: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg


Kometen, hier Hale-Bopp, gelten als mögliche Raumtaxis für Leben. Foto: Wei-Hao Wang
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Kometen, hier Hale-Bopp, gelten als mögliche "Raumtaxis" für Leben. Foto: Wei-Hao Wang


Die hochauflösenden Stereokamera ermöglicht atemberaubende Ansichten der Landschaften auf dem Mars. Foto: ESA/DLR/FU Berlin
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Die hochauflösenden Stereokamera ermöglicht atemberaubende Ansichten der Landschaften auf dem Mars. Foto: ESA/DLR/FU Berlin